Zupfinstrument
Gitarre
Von Django Reinhardt bis Wes Montgomery und Pat Metheny: warm, hohl und samtig.
- Familie
- Zupfinstrument
- Einstieg
- Vertraut für viele – Jazz-Voicings und Comping sind die neue Welt
Die Jazz-Gitarre klingt anders als ihre Rock-Schwester: Hollowbody- oder Semi-Hollow-Korpus, dicke Saiten, Hals-Tonabnehmer, kaum Verzerrung. Das Ergebnis ist ein warmer, holziger Ton, der zwischen Klavier und Bläsern sitzt.
Wer schon Gitarre spielt, hat einen großen Vorsprung – und muss trotzdem neu anfangen: Jazz-Akkorde sind Vierklänge mit Erweiterungen, gespielt als kompakte Voicings auf vier Saiten. Das Comping (Begleiten) ist eine eigene Kunst.
Django Reinhardt hat mit zwei funktionierenden Fingern der linken Hand die Gypsy-Jazz-Tradition begründet – ein Beweis, dass es nicht auf Technik allein ankommt.
Übe-Tipps
- Drop-2- und Drop-3-Voicings in allen Lagen – das Grundvokabular.
- Standards in Akkord-Melodie-Arrangements lernen (Chord Melody): Begleitung und Melodie in einer Hand.
- Mit Bläsern und Pianisten spielen, nicht nur mit Gitarristen.
- Wes Montgomery hören und die Oktav-Technik ausprobieren.
Ausrüstung & Lehrbücher
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