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Einstieg
Leichter Einstieg – Töne sind sofort da, Harmonielehre ist der eigentliche Berg

Am Klavier lernt man, wie Jazz funktioniert. Weil Melodie und Begleitung in einer Hand liegen, sieht man Akkorde, Voicings und Stimmführungen buchstäblich vor sich. Von Art Tatum über Bud Powell und Bill Evans bis zu Herbie Hancock und Brad Mehldau: Die Pianisten sind die Architekten des Jazz.

Für zu Hause ist ein Digitalpiano mit 88 gewichteten Tasten die vernünftigste Wahl: kein Stimmen, Kopfhörer-Anschluss für die Nachbarn, und eine Tastatur, die sich wie ein echtes Klavier anfühlt. Ein Stagepiano tut es genauso, wenn es später auch auf die Bühne gehen soll.

Wer schon klassisch spielt, braucht vor allem eins: ein Real Book und den Mut, sich von den Noten zu lösen.

Übe-Tipps

  • Erst Dreiklänge und Vierklänge (Maj7, m7, 7) in allen Tonarten, dann die ii-V-I-Verbindung – das ist 80 % des Jazz.
  • Standards nach Gehör lernen, nicht nur aus dem Buch.
  • Mit der linken Hand Walking-Bass spielen, während die rechte improvisiert – der beste Rhythmus-Trainer.
  • Aufnahmen von Bill Evans transkribieren, ein Takt am Tag.

Ausrüstung & Lehrbücher