Holzblasinstrument
Saxophon
Das Jazz-Instrument schlechthin: menschlich, biegsam, von Schmusen bis Schreien alles drin.
- Familie
- Holzblasinstrument
- Einstieg
- Einsteigerfreundlich – erste Töne in Minuten, Ton-Kontrolle dauert Jahre
Adolphe Sax erfand das Saxophon 1840 für Militärkapellen – dass es einmal die Stimme des Jazz werden würde, ahnte niemand. Es ist aus Messing, wird aber wie eine Klarinette mit einem Rohrblatt angeblasen und zählt daher zu den Holzbläsern.
Für Einsteiger ist das Altsaxophon die beste Wahl: handlich, bezahlbar und mit der Literatur von Charlie Parker und Cannonball Adderley bestens versorgt. Das größere Tenorsaxophon (Coltrane, Sonny Rollins, Dexter Gordon) klingt wärmer und tiefer, braucht aber mehr Luft und kostet mehr.
Der wichtigste Tipp: Das Mundstück macht mehr Unterschied als das Horn. Ein solides Einsteigermundstück und Blätter in Stärke 2 bis 2,5 ersparen viel Frust.
Übe-Tipps
- Lange Töne üben – jeden Tag fünf Minuten. Nichts verbessert den Klang schneller.
- Blätter regelmäßig wechseln; ein ausgefranstes Blatt klingt dumpf und quietscht.
- Nach dem Spielen immer durchwischen, sonst gammeln die Polster.
- Mitspielen zu Aufnahmen (Play-Alongs) ist die beste Vorbereitung auf die erste Session.
Ausrüstung & Lehrbücher
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