Perkussion
Schlagzeug
Ride-Becken, Besen und die Kunst, zu treiben, ohne zu drängen.
- Familie
- Perkussion
- Einstieg
- Schneller Spaß, langer Weg – Koordination und Swing-Feel brauchen Jahre
Im Jazz spielt das Schlagzeug anders als in Rock und Pop: Der Puls liegt auf dem Ride-Becken, die Hi-Hat markiert 2 und 4, Snare und Bassdrum kommentieren. Max Roach, Elvin Jones, Tony Williams und Art Blakey haben daraus eine eigene Sprache gemacht.
Ein Jazz-Set ist kleiner als ein Rock-Set: 18"-Bassdrum, eine Tom, eine Standtom, Snare – dafür gute Becken. Ein E-Drum-Set ist die wohnungsfreundliche Alternative, auch wenn Besen darauf schwerer zu spielen sind.
Das wichtigste Werkzeug kostet keine 20 Euro: ein Paar Besen. Nichts klingt so sehr nach Jazz-Ballade.
Übe-Tipps
- Das Ride-Pattern („Spang-a-lang“) mit Metronom auf 2 und 4 – täglich, bis es im Schlaf läuft.
- Independence-Übungen aus dem Klassiker „Syncopation“ von Ted Reed.
- Zu Aufnahmen mitspielen und dabei die Lautstärke des Sets an die Band anpassen.
- Besen-Technik früh lernen, nicht als Nachgedanke.
Ausrüstung & Lehrbücher
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- Zubehör Jazz-Besen (Brushes) Für Balladen unverzichtbar. Bei Amazon ansehen
- Zubehör Drumsticks 7A Dünne Sticks, leichte Hand. Bei Amazon ansehen
- Buch Syncopation for the Modern Drummer (Ted Reed) Das Buch, aus dem alle Jazz-Drummer gelernt haben. Bei Amazon ansehen
- Buch The Art of Bop Drumming (John Riley) Der moderne Klassiker für Swing-Feel und Comping. Bei Amazon ansehen