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Schneller Spaß, langer Weg – Koordination und Swing-Feel brauchen Jahre

Im Jazz spielt das Schlagzeug anders als in Rock und Pop: Der Puls liegt auf dem Ride-Becken, die Hi-Hat markiert 2 und 4, Snare und Bassdrum kommentieren. Max Roach, Elvin Jones, Tony Williams und Art Blakey haben daraus eine eigene Sprache gemacht.

Ein Jazz-Set ist kleiner als ein Rock-Set: 18"-Bassdrum, eine Tom, eine Standtom, Snare – dafür gute Becken. Ein E-Drum-Set ist die wohnungsfreundliche Alternative, auch wenn Besen darauf schwerer zu spielen sind.

Das wichtigste Werkzeug kostet keine 20 Euro: ein Paar Besen. Nichts klingt so sehr nach Jazz-Ballade.

Übe-Tipps

  • Das Ride-Pattern („Spang-a-lang“) mit Metronom auf 2 und 4 – täglich, bis es im Schlaf läuft.
  • Independence-Übungen aus dem Klassiker „Syncopation“ von Ted Reed.
  • Zu Aufnahmen mitspielen und dabei die Lautstärke des Sets an die Band anpassen.
  • Besen-Technik früh lernen, nicht als Nachgedanke.

Ausrüstung & Lehrbücher